Konzerte

Dez. 21, 2014

Johann Sebastian Bach - Weihnachtsoratorium


Pauluskirche Heidenheim

Oratorienchor Heidenheim e.V.

Ensemble Musica Viva Stuttgart
Elisabeth Wimmer (Weimar) - Sopran
Martina Langenbucher (Berlin) - Alt
Kai Kluge (Karlsruhe) - Tenor
Dennis Sörös (Karlsruhe) - Bariton
Leitung - Thomas Kammel 


Johann Sebastian Bach - WEIHNACHTSORATORIUM 
Kantaten 1- 4 & 6

Elisabeth Wimmer - Sopran

studierte Gesang am „Institut für Gesang und Musiktheater“ der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Julia Bauer-Huppmann sowie Lied und Oratorium bei Charles Spencer.Trotz ihrer jungen Jahre blickt die Österreicherin Elisabeth Wimmer bereits auf eine vielbeachtete Konzerttätigkeit im In- und Auslandzurück. Ihre Verpflichtungen führten sie unter anderem nach Italien, Großbritannien, Deutschland und Spanien.

In ihrem Streben nach Perfektion besuchte die Sopranistin zahlreiche Meisterkurse und bekam so u.a. von Kurt Widmer, Claudia Visca und Rosalind Plowright wichtige Impulse. Ein Studienaufenthalt am Royal College of Music in London bei Janis Kelly stellte ebenfalls eine prägende Erfahrung in ihrer musikalischen Ausbildung dar.

Im Sommer 2009 wurde die Sängerin mit dem Kantorenpreis der Marienkirche Husum ausgezeichnet. Sie ist Preisträgerin der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, des Heinrich-Strecker Wettbewerbs für Wienerlied und Operette 2009, des Wettbewerbs „Gradus ad parnassum“ 2009 und „Musica Juventutis“ 2010.

Seit Herbst 2010 ist sie am Nationaltheater Weimar engagiert und hier u.a. in den Rollen Susanna („Le nozze di Figaro“), Gretchen („Der Wildschütz“ von Lortzing), Zerlina („Don Giovanni“), Pamina („Zauberflöte“ ), Sophie („Werther“), sowie als Nanetta in Verdis „Falstaff“ zu erleben. In der kommenden Spielzeit 2014/15 wird sie als Musetta in der Bohème und als Sophie im Rosenkavalier debütieren.

Vom Barock bis zur Moderne spannt sich der Bogen des Konzertrepertoires von Elisabeth Wimmer. Mit Griegs Schauspielmusik Peer Gynt war sie im Herbst 2013 als Solveig mit der Staatskapelle Weimar in der Weimarhalle zu Gast. Zu ihren Konzertpartnern gehören weiters die Camerata Salzburg, das Ensemble Sonare, das Bach Consort Wien, das Wiener Jeunesse Orchester, die Sinfonietta Baden, l'Orfeo und viele andere.

Martina Langenbucher,dramatischer Sopran,

studierte in Stuttgart an der Musikhochschule bei Frau Prof. Luisa Bosabalian, Prof. Julia Hamari und Prof. Dunja Vejzovic und schloss ihr Studium mit mehreren Auszeichnungen ab.

Schon während dessen wurde sie ans Theater in Veyvey verpflichtet, gefolgt mit Engagements im Wilhelma Theater Stuttgart, der Leipziger Kammeroper, dem Stadttheater Ulm, den Heidenheimer Schloßfestspielen, Tiroler Festspiele und den Staatstheatern Mainz, Wiesbaden und Stuttgart.

2013 Finalistin beim großen ArtOpera Wettberwerb an der Oper Frankfurt.
2010 war sie Preisträgerin der Academia Vocalis in Österreich. Beim Belvedere Wettbewerb in Wien war sie 2002 Finalistin, ebenso wie 2003 beim internationalen Wettbewerb für Wagnerstimmen in Bayreuth.

Ihre letzten Projekte führten Sie letztes Jahr u.a. nach Rijeka, wo Sie mit beim Galakonzert der Spielzeiteröffnung mitwirkte. Sang in Erlangen die Wesendonk Lieder mit Orchester. In Ulm war Sie letztes Jahr zu Gast beim sinfonischen Konzert des Theaters mit Mahler "des Knaben Wunderhorn" , sowie dieses Jahr im März mit "Isoldes Liebestod".

Im April war Sie nach Australien eingeladen, wo sie in Brisbane und Sydney jeweils ein Konzert zu Ehren Richard Wagners sang mit Auszügen aus Walküre, Lohengrin sowie Tristan und Isolde.

Ebenfalls zu Gast war Sie im Juli beim Dubrovnik Summerfestival, wo sie, unter der Leitung von Gian Carlo del Monaco und Ira Levin, mit Arien Richard Wagner und Giuseppe Verdi die diesjährigen Festspiele eröffnete.

Als nächstes geplant ist Sieglinde, konzertant, in Zagreb und man hat sie nach Minsk eingeladen um mit dem dortigen Rundfunk Orchester zu konzertieren. Außerdem wird Sie unter Katharina Wagner in Buenos Aires 2015 die Kundry in ihrer Neuproduktion von Parsifal sein.

Während vieler Jahre konnte sie sich auch einen sehr guten Ruf im Konzertfach ersingen.

Im weltlichen Bereich, zu dem unter anderem die 9. Beethovens im Repertoire steht, Mahler´s 2. und 3. Sinfonie, sowie des Knaben Wunderhorn und Wagner´s Wesendonck Lieder, stehen im geistlichen Bereich bereits auch alle großen Werke im Repertoire wie unter anderem das Requiem von Verdi, von Dvorak und Mozart, Dvoraks und Rossinis Stabat mater, seine petite Messe Solenelle und die großen Werke von Bach, Haydn und Mendelssohn, aber auch Musik des 20. Jahrhunderts fehlt ihr nicht wie zum Bsp das Maria Tryptichon von Frank Martin.

Ebenso hat sie viele Liederabende gegeben mit den unterschiedlichsten Programmen.

Zu Gast war sie bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, den Meisterkonzerten Nürnberg und sang bereits im Gewandhaus Leipzig, des öfteren im Beethoven Saal Stuttgart, dem Passionsfestspielhaus Erl oder auch im Gasteig in München.

Sie arbeitete mit Orchestern wie dem Staatsorchester Stuttgart, dem Minsk Orchestra, den Stuttgarter und Reutlinger Philharmonikern unter Dirigenten wie Manfred Honeck, Matthias Husmann, Marcus Bosch, Timo Handschuh, Ira Levin, Christian Wolf oder auch Wilhelm Keitel.

Für Konzertmitschnitte war Martina Langenbucher beim bayrischen und hessischen Rundfunk unter Vertrag und war 2004 beim SWR Mitwirkende für die Neueinspielung des Hörspiels „Mozarts Reise nach Prag“.

Kai Kluge - Tenor

geboren in Sindelfingen, machte seine ersten musikalischen Schritte im Alter von 5 Jahren bei den Aurelius Sängerknaben Calw. Im Zuge seiner Gesangsausbildung trat er als einer der „Drei Knaben“ in Mozart's „Zauberflöte“ und als Hirtenknabe in Puccini's „Tosca“ auf verschiedenen nationalen (Karlsruhe, Stuttgart, Frankfurt, Berlin), wie internationalen (Aix en Provence, Edinburgh, Madrid) Opernbühnen auf. Im Sommer 2010 erhielt er mit dem Acappella-Gesangsensemble „Hearts IV“ den 2. Bundespreis bei „Jugend musiziert“. Im Juni 2012 war er als Monostatos (Zauberflöte) im Opernprojekt des Liederkranz Calw zu hören. Seit dem Jahr 2012 tritt er regelmäßig als Solist mit dem „Oratorienchor Stuttgart“ (Ltg. Enrico Trummer) auf.

Seit dem Wintersemester 2010/2011 studiert er an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Friedemann Röhlig Gesang. Weitere Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Prof. Regina Werner-Dietrich (Operette) und Peter Berne (Belcanto). Im Laufe seines Studiums wirkte er in verschiedenen Produktionen der Opernschule Karlsruhe mit, beispielsweise als Journalist in „Les Mamelles de Tiresias“ (F. Poulenc), als „Jean“ (jüngster Sohn) in der Kinderoper „Der gestiefelte Kater“ von César Antonowitsch Cui und als Basilio in „Le nozze di Figaro“.

Im Mai 2014 sang er die Rolle des „Ersten Mandarin“ in der Stadtteil-Oper „Drachensöhne und Feentöchter (Karsten Gundermann) im Rahmen eines Sozialprojekts der Kammerphilharmonie Bremen. Im selben Monat gewann er beim Wettbewerb der Opernakademie Baden-Baden den 1. Preis. Kai Kluge ist Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und wirkte im Juli 2014 unter anderem in der dortigen Operngala und beim Konzertprojekt „Love, Shakespeare“ unter der Leitung von Frau Prof. Claudia Eder mit.

Der Bariton Dennis Sörös

wurde in Heidenheim geboren und sammelte erste Gesangs- und Schauspielerfahrungen auf der Freilichtbühne seiner Heimatstadt sowie in verschiedenen Chören, unter anderem dem Neuen Kammerchor Heidenheim unter der Leitung von Thomas Kammel. 

Seit 2010 studiert er Bachelor Opern- und Konzertgesang bei Prof. Stephan Kohlenberg an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Seit Herbst 2012 ist er zusätzlich am dortigen Institut für Musiktheater Student der Opernklasse von Júlia Várady. Er war in mehreren Hochschulproduktionen zu erleben, zuletzt als Conte Almaviva in Mozarts „Le nozze di Figaro“.

Enge Zusammenarbeit besteht mit dem Pianisten Hélio Vida, mit dem er regelmäßig konzertiert - beide studieren in der Liedklasse von Markus Hadulla.
Ergänzend zu seiner Ausbildung besuchte er Meisterkurse bei Ks Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Marlis Petersen und Udo Reinemann.

In Konzerten in und um Karlsruhe sang er u.a. Händels „Messiah“ mit der Philharmonie Baden-Baden.

Bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2014 war er in der Partie des Bobby in Weills „Mahagonny-Songspiel“ sowie der Zweiten Männerstimme in Paul Hindemiths „Lehrstück“ mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Stanley Dodds zu hören.

Er ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Karlsruhe und wurde 2014 in die Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

Dennis Sörös ist erster Preisträger (Mendelssohnpreis) des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerbs 2014 und wurde im Jahresheft der Zeitschrift „Opernwelt“ in der Kritikerumfrage 2013 als „Nachwuchskünstler“ nominiert.

In dieser Spielzeit gastiert er am Badischen Staatstheater Karlsruhe in der Rolle des Spark in Offenbachs komischer Oper "Fantasio"