Apr. 6, 2019

Pergolesi "Stabat Mater"


 

sowie Händel "Der Messias" Passionsteil

19 Uhr Dreifaltigkeitskirche Heidenheim

Leitung: Kirchenmusikdirektorin Ulrike Blessing

Sophie Bareis, Sopran

I Chiao Shih, Mezzosopran

Markus Francke, Tenor

Dennis Sörös, Bass

Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Stadt Ulm

Oratorienchor Heidenheim

 

Sophie Bareis

Sophie Bareis wurde in Böblingen geboren und wuchs im Landkreis Heidenheim auf. Seit 2014 studiert sie Operngesang bei Professor Friedemann Röhlig an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Hier sammelte sie erste Bühnenerfahrungen u. a. als Adele in Johann Strauss‘ „Die Fledermaus“, als Susanna in Mozarts „Le nozze di Figaro“,als Amor in Monteverdis „L'incoronazione di Poppea“, als Marktfrau in der Kinderopernproduktion „Skandal in der Markthalle“ von Jacques Offenbach, als Echo in Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ und als 1. Knabe in Mozarts „Die Zauberflöte“.
Momentan singt sie am Staatstheater Karlsruhe die Rolle eines Vogels in Oscar Straus „Die lustigen Nibelungen“. Im Rahmen des 300-jährigen Karlsruher Stadtjubiläums war sie u. a. im Theaterstück „Karl Wilhelms Traum“ von Pascal Paul-Harang zu erleben. Künstlerische Impulse setzten Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Anna Bonitatibus, Deborah York, Alessandro de Marchi und Regina Werner. Sophie Bareis ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung Oberrhein e.V und Stipendiatin des Richard Wagner-Verbandes Ammersee. 2017 war sie Finalistin im internationalen Giulio-Perotti Wettbewerb Ueckermünde.

 

 

I-Chiao Shih

 

Die Mezzosopranistin I-chiao Shih wurde in Taiwan geboren. Nach dem Bachelorabschluss an der Tunghai Universität erlangte sie 2007 den Masterabschluss in Musik im Fach Gesang an der Graduiertenschule der Nationalen Universität der Künste Taipei. An der Hochschule für Musik Trossingen absolvierte sie bei Professor Monika Moldenhauer ein Aufbaustudium (Konzertexamen) und schloss den Masterstudiengang Kammermusik/Lied-Duo bei Professor Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin 2013 ab. Während ihrer Ausbildung wurde sie unterrichtet von den Professoren Yi-Lin Hsu, Fan Yu-Ping und Tsai Tsuei-min, Meisterkurse besuchte sie bei Kurt Widmer, Thomas Hampson und Irwin Gage.

I-chiao Shih hat zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien gewonnen. Noch während ihres Studiums gewann sie u.a. den 1. Preis beim „Young Artist Showcase Competition”, die Silberne Auszeichnung für Belcanto des „International Chinese Vocal Competition” in New York, sowie ein Stipendium der National-Universität Taipei. Zudem war sie 2014 Bayreuth-Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands. 2016 legte I-chiao Shih ihr erstes Soloalbum „Like the Sky in Rome” mit Liedern von Franz Liszt beim Label Genuin vor. In der Spielzeit 2011/2012 sang I-chiao Shih als Gast die Mercédès in CARMEN am Theater Ulm und gehört seit der Spielzeit 2012/2013 zum feste­­n Ensemble.

I Chiao Shih ist in Europa und Asien eine gefragte Konzert- und Opernsängerin. Wichtige Partien ihres Repertoires sind u.a. Octavian (Rosenkavalier), Hänsel (Hänsel und Gretel), Waltraute (Götterdämmerung), Herodias (Salome), Prinz Orlowsky (Die Fledermaus), Zerlina (DON GIOVANNI), Ortrud (LOHENGRIN), Charlotte (WERTHER), Gräfin Geschwitz (LULU), Sesto (LA CLEMENZA DI TITO), Siebel (FAUST), Fenena (NABUCCO), Klytämnestra (ELEKTRA), Mitrena in (MOTEZUMA) und Fuchs ( DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN).

 

Markus Francke

Der Tenor Markus Francke, geboren in Freiburg/Brsg, studierte Gesang und Dirigieren in Köln. Sein Gesangsstudium bei Prof. Arthur Janzen schloss er mit Konzertexamen ab.  Wichtige Impulse für seine Arbeit bekam er von Diane Forlano, Peter Schreier und Francisco Araiza.

Er war Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, gehörte zum Festspielspielensemble in Bregenz und ist regelmäßig Gast an verschiedenen Theatern und Opernhäusern, wie der Oper Leipzig, dem Staatstheater Kassel, oder dem Anhaltischen Theater Dessau. 2014 gab er sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München. Seit Anfang der laufenden Spielzeit ist er Ensemblemitglied am Theater Ulm.

Seine  Konzerttätigkeit führte ihn  durch ganz Europa, er hat mit renommierten Orchestern wie dem „WDR Sinfonieorchester Köln“, dem „SWR Sinfonieorchester“, und dem „Concerto Köln“, sowie mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Ingo Metzmacher und Reinhard Göbel gearbeitet. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören neben den großen Tenorpartien des Konzertfaches auch zahlreiche zeitgenössische Werke. So hat er in den letzten Jahren u.a. Luigi Nonos „Prometeo“ in der Philharmonie de Paris, Bachs „Johannespassion“ in Helsinki mit dem Helsinki Baroque Orchestra und Mendelssohns „Paulus“ in Moskau mit dem Moscow State Symphony Orchestra gesungen. (Bild: Kerstin Schomburg)

 

Dennis Sörös

Der Bariton Dennis Sörös wurde in Heidenheim geboren und sammelte erste Gesangs- und Schauspielerfahrungen auf der Freilichtbühne seiner Heimatstadt sowie in verschiedenen Chören. Er studierte Opern- und Konzertgesang bei Prof. Stephan Kohlenberg sowie in der Opernklasse von Prof. Júlia Várady an der Hochschule für Musik Karlsruhe, wo er in mehreren Opernproduktionen zu erleben war, u.a. als Conte Almaviva in Mozarts „Le nozze di Figaro“. Wichtige musikalische Impulse erhielt er in Meisterkursen, u.a. bei Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson und Marlis Petersen.

Dennis Sörös war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Richard-Wagner-Verbandes Karlsruhe. Er wurde 2013 im Jahresheft der Fachzeitschrift „Opernwelt“ als „Nachwuchskünstler“ nominiert und war erster Preisträger („Mendelssohnpreis“) des Mendelssohn-Wettbewerbs Berlin 2014.

Gastengagements führten ihn zu den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden, wo er u.a. Bobby in Weills "Mahagonny-Songspiel" sang und ans Badische Staatstheater Karlsruhe als Spark in Offenbachs komischer Oper "Fantasio". Desweiteren gastierte er in der Partie des Heerrufers in Wagners "Lohengrin" am Theater Osnabrück.

Seit der Spielzeit 2017/2018 gehört Dennis Sörös dem Opernchor des Staatstheaters Mainz an, wo er neben seiner Chortätigkeit auch solistisch zu erleben ist, diese Spielzeit u.a. als Kuligin in Janáčeks "Kátja Kabanová".

Im Konzertfach ist er regelmäßig im süddeutschen Raum zu hören, u.a. in der Basspartie in Händels "Messiah" mit der Philharmonie Baden-Baden sowie in der Baritonpartie in Brahms' "Ein Deutsches Requiem". Ebenso konzertierte er mit dem Basler Bach-Chor in Händels "Esther".  Mit dem Oratorienchor Heidenheim sang er bereits die Bass-/Baritonpartien des Bachschen Weihnachtsoratoriums, in Brahms' „Ein Deutsches Requiem“ und zuletzt in Puccinis "Messa di Gloria".